Zirkuläre Geschäftsmodelle

Mittelständische Unternehmen fit für Circular Economy machen!

Unternehmen können durch zirkuläre Wertschöpfungsprozesse zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise beitragen. (© scyther5)

München/Berlin , 9. März 2022

In der Circular Economy liegt die große Chance, einen zukunftsweisenden Weg des Wirtschaftens einzuschlagen, der Klima-, Umwelt- und Artenschutz unterstützt. Es gilt, Produkte und Geschäftsprozesse im Kreislauf zu denken und aufzusetzen. Weltweit beschäftigen sich Regierungen und große Unternehmen intensiv mit dem Thema und arbeiten an Umsetzungsstrategien (Roadmaps). Mittelständischen Unternehmen fehlen dazu oft noch die Ressourcen und vor allem das erforderliche Wissen, welche Potenziale mit Geschäftsmodellen der Circular Economy für das eigenen Unternehmen verbunden sind. Gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erarbeiten World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland, das Institute for Integrated Quality Design (IQD) an der Johannes Kepler Universität Linz und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften in den nächsten Monaten ein Modell, mit dem mittelständische Unternehmen anhand eines Kartensets (Card Deck) eigene Workshops zu Geschäftsmodellen der Circular Economy durchführen können (kurz: Circular Economy Card Deck für Business Model Workshops).

Roadmaps and business models: key building blocks of a circular economy

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Munich, 07 February 2022

As part of the World Circular Economy Forum (WCEF) 2022 programme, the Circular Economy Initiative Deutschland (CEID) hosted two new side events under the heading “From Ambition to Action – The Circular Economy Roadmap for Germany and selected deep dives into Circular Business Models”. These online events focused on business models for the circular economy and the experiences of different European countries with implementing their circular economy roadmaps.

Circular business models

The side event “Circular Business Models: Overcoming Barriers – Unleashing Potentials” addressed the question of how to overcome barriers to the circular economy and unleash its potential. The CEID “Circular Business Models” working group published a report of the same name in November 2021. The research undertaken by the working group was introduced by Erik Hansen (Institute for Integrated Quality Design, Johannes Kepler University Linz), who co-led the group with Patrick Wiedemann (Reverse Logistics GmbH). The working group’s goal was to devise a scientifically based practical manual for the successful implementation of business practices for advancing a circular economy (CE). The working group identified 22 actor-specific circular business models (CBMs) and described their interaction in business ecosystems. It also outlined the existing barriers to CBMs and identified their digital and regulatory enablers. Finally, it formulated a series of concrete recommendations for decision-makers in government, industry and science geared towards accelerating system transition towards a CE.

Mit neuen Geschäftsmodellen Produkte und Materialien in dauerhaften Kreisläufen führen

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München, 16. November 2021

Die Circular Economy Initiative Deutschland (CEID) zeigt in einem heute erschienenen Bericht, wie Unternehmen den Ausstieg aus der „Wegwerfgesellschaft“ hin zu einer zirkulären Wirtschaft einleiten können, indem sie neue Geschäftsmodelle entwickeln. Die Initiative gibt den Unternehmen für diesen Paradigmenwechsel 22 zirkuläre Geschäftsmodellmuster an die Hand, die Orientierung liefern und mögliche Strategien aufzeigen. Zudem fordert die Initiative die Politik auf, diesen Wandel zu beschleunigen, indem sie Unternehmen stärker relativ zu Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung belastet und im Ausgleich den Faktor Arbeit, der für die arbeitsintensiven Kreislaufprozesse verstärkt benötigt wird, verbilligt.

Circular Futures Festival: Deutschlands nächste Schritte in Richtung Circular Economy

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München/Berlin, 8. Oktober 2021

„Willkommen in der Zukunft“, unter diesem Titel diskutieren am 7. und 8. Oktober Gäste des von acatech mitorganisierten Circular Futures Festivals über die zirkuläre Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. In einem Panel am ersten Tag sprachen die Teilnehmenden über Schritte, die Deutschland hin zu einer Circular Economy unternehmen muss. Zentral erschien den Panellistinnen und Panellisten ein Umdenken: Zirkuläres Wirtschaften müsse von Beginn an in alle Bereiche des Wirtschaftens integriert werden. Damit dies gelinge müsse es auch Einzug in Schulen und Ausbildungspläne halten.

Stiftung Energie & Klimaschutz: Gastbeitrag der CEID

Circular Economy Roadmap für Deutschland: Zirkuläre Geschäftsmodelle – Barrieren überwinden, Potenziale entfalten

Zirkuläre Geschäftsmodelle helfen Unternehmen dabei, die Circular Economy anzunehmen. Unternehmen schaffen sich mit zirkulären Geschäftsmodellen die Möglichkeit, Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Rohstoff- und Lieferkettenabhängigkeit und der zunehmenden Überschreitung planetarer Grenzen entgegenzuwirken. Mit einem zirkulären Geschäftsmodell können sie ihre Wertschöpfungsaktivitäten nachhaltiger und umweltschonender gestalten und dennoch einen wirtschaftlichen Wert generieren. Dies basiert auf Geschäftsmodell-Ökosystemen mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskreisläufe, in- dem in definierten Prozessen Materialien, Komponenten und Produkte in möglichst dauerhaften Kreisen geführt werden.

Die Arbeitsgruppe Zirkuläre Geschäftsmodelle der Circular Economy Initiative Deutschland unterstützt mit 22 exemplarisch veranschaulichten Geschäftsmodellmustern Unternehmen dabei, zirkuläre Geschäftsmodelle für das eigene Unternehmen zu identifizieren.

Circular Economy Initiative Deutschland präsentiert Ergebnisse und Ausblick auf dem World Circular Economy Forum

Die Art, wie wir als Gesellschaft konsumieren und produzieren, ist mit hohen Kosten für Mensch und Umwelt verbunden, Klimawandel und schwindende Biodiversität zählen zu den Folgen. Die Circular Economy Initiative Deutschland erarbeitet daher eine Roadmap für den Weg aus der linearen Produktions- und Konsumlogik hin zu einer zirkulären Wirtschaft. Erste Ergebnisse aus verschiedenen Arbeitsgruppen präsentierte die Initiative am 15. Dezember online rund 100 Interessierten.